S wie Subunternehmer

Für viele Menschen ist der Begriff Subunternehmer eher negativ besetzt. Denn wenn es mal wieder einen Skandal bei einem Dienstleister gibt, dann liegt das sehr häufig auch daran, dass zu viel Verantwortung an Subunternehmer abgegeben wird. Auch im Bereich der Schlüsseldienste gibt es Subunternehmer. Leider sorgt diese Struktur immer wieder für Probleme. Klassischerweise sind Subunternehmer vor allem als Dienstleister für die großen Auftragsvermittlungen und Telefonzentralen im Einsatz. Sie erhalten Aufträge vermitteln und führen diese dann für das jeweilige Unternehmen aus. Sie erhalten in der Regel einen festen Anteil der Rechnungssumme oder müssen einen festen Betrag pro Auftrag an die Auftragsvermittlung bezahlen.

Da die Subunternehmer selbst als Schlüsseldienst tätig sind, sind sie auch für die Türöffnung und die Abrechnung verantwortlich. Allerdings geben sich viele Subunternehmer große Mühe, nach Außen hin gar nicht als eigenes Unternehmen aufzutreten. Denn wenn ein geprellter Kunde die Rechnung im Nachhinein beanstanden möchte, dann hat er nur die eigentliche Auftragsvermittlung als Ansprechpartner. Leider sind die Vermittler in der Regel nicht besonders auskunftsfreudig. Deshalb kann man als Kunde häufig erst nach der Einschaltung eines Anwalts herausfinden, welche Firma eigentlich vor Ort war. Und wenn dann irgendwann klar ist, welcher Subunternehmer für die überhöhte Rechnung verantwortlich war, muss dort auch noch Geld zu holen sein. Leider kommt es viel zu häufig vor, dass die Subunternehmer später gar nicht mehr belangt werden können und die Kunden auf ihrem Schaden sitzen bleiben. Deshalb sollte man sich lieber an einen lokalen Schlüsseldienst wenden, statt sich einen Subunternehmer von einer Telefonzentrale vermitteln zu lassen.